
Oder besser gesagt: totales Vakuum. Ich sitze jetzt seit einer Dreiviertelstunde hier und mir fällt absolut nichts Schlaues ein, was ich euch heute mitteilen könnte. Der ein oder andere Leser mag jetzt denken, wenn mir schon nichts Schlaues einfällt, dann sollte ich doch einfach mal die Klappe halten. Aber ich wäre nicht ich wenn ich dies täte, also schreib ich einfach mal drauflos und sehe wo es uns hinführt...
Was mir da als erstes in den Kopf kommt ist der ungewöhnlich hohe Anteil an Jobsuchenden in meinem Umfeld im Moment gepaart mit sehr vielen Bars die Leute suchen. Man sollte denken, daß sich das wunderbar ergänzt, aber irgendwie tut es das nicht. Die angebotenen Jobs will keiner, sind sie ja oft die Arbeitsstätten die man selbst oder ein Kollege gerade verlassen hat. Aber woran liegt das? Sind die Arbeitsbedingungen in den Bars dieser Stadt wirklich so schlecht? Oder sind einfach unsere Erwartungen zu hoch?
Auf jeden Fall gibt es Betriebe in denen absolut unzumutbares geschieht - von Chefs die ihren Leuten das Trinkgeld klauen, über unbezahlte 20-30 Überstunden pro Woche bis hin zu total unprofessionellem Mismanagament oder "semilegalen" Bezahlungsweisen. Ich bin wütend darüber, daß es sowas in dieser Branche zu Hauf gibt und praktisch das Einzige, was uns übrig bleibt, die Kündigung ist.
Aber was dann? Wo ist es wirklich besser? Versteckt sich nicht immer irgendwo der Pferdefuß?
Klar, es gibt die großen Hotels mit ordentlichen Arbeitsverträgen und Betriebsräten und lästigen F&B Managern und millionen Vorschriften und noch mehr bindenden Verträgen mit der Industrie.... auch keine wirkliche Alternative zum glücklich sein.
Ist vielleicht glücklich sein mit seinem Job einfach zuviel verlangt? Ist der Müllmann glücklich? Oder die Frau bei Schlecker an der Kasse? Wollen wir zu viel? Ist die Unzufriedenheit der Preis, den man zahlt wenn man statt einem Beruf eine Berufung hat? Fragen über Fragen....
Ich hab darauf keine Antwort, aber wenn euch eine einfällt lasst es mich wissen!


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