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Samstag, 31. Oktober 2009

News der letzten Tage und Bombay Crushed from Master Saggi aus Indien!

1. Das Projekt mein Parfum zu einem Drink umzuwandeln nimmt langsamm Fahrt auf. Ich war nun in zwei Parfumläden um den Duft entschlüsseln zu lassen. Rose, Harz und Bood Wood sind die Hauptbestandsteile des Duftes. Angeblich auch ein Hauch von Orangenblüte und Zitronenschale.
Nun wurde ich zu einem Abend eingeladen wo ein Duftexperte mir genau den Duft entschlüsseln kann und mich in die Welt der Düfte einweihen wird....

Man darf weiter gespannt sein, ich werde trotzdem noch eine weitere Pafümerie aufsuchen....

2. Tim Raue wird nicht nach London wechseln und auch Christian Lohse wird nicht nach Moskau ziehen. Mehr braucht dazu eigentlich nicht gesagt zu werden.

3. Es gab in den letzten Woche diverse Vorstellungsgespräche und Probearbeiten in diversen Berliner Bars! Es wird die eine oder andere Überraschung geben welcher Bartender nun welchen Tresen mit seinem Lächeln und Können schmückt....

4. Wer einen richtigen Bombay Crushed machen möchte sollte sich Ratschlag vom Experten holen. Ladys & Gentlemen - Mr. Saggi Singalong aus dem Westin Grand in Frankfurt!!!

video

viel Spaß dabei!

Dienstag, 27. Oktober 2009

KRONENHALLE

Druckfrisch mit dem leicht stechenden Geruch vom Leim des gebundenen Leinenrückens liegt es in meiner Hand, das neue Barbuch der "Kronenhalle" in Zürich. Persönlich von Zürich nach München getragen von meinem ehemaligen Kollegen und geschätzten Freund Christian Heiss, der seit vielen Jahren dort arbeitet und unter anderem den "liquid mountain" in Südtirol veranstaltet.

Ein neues Werk vom legendären Barchef des Hauses Peter Roth, in erneuter Zusammenarbeit mit Carlo Bernasconi. Das Buch schmeichelt durch seine hochwertige und schöne Aufmachung und ist schon auf den ersten Seiten sehr amüsant und informativ. Am Ende des Kapitels über die Geschichte der Kronenhalle findet sich ein sehr schönes Gedicht unseres gemeinsamen Stammgastes Michael Bradley (Zürich - Kronenhalle, München - Schumann's). Ein englischer Gentleman, den man gerne Klonen möchte um seinen Tresen damit zu füllen. Ein Vorbild-Gast par excellence.

The Kronenhalle Bar

The twilight hour is längst vorbei,
The owl and I almost alone,
The drapes no longer catch the eye,
The turquoise, gold and silver flown,

But what do we see, the owl and I?
Twelve alabaster moons, a mahagony sky,
Vespertine green distances where white lilies sigh,
And cocktails by Peter we are longing to try.

Der grosse Rezeptteil mit vielen Eigenkreationen ist vermischt mit vielen witzigen und informativen Anekdoten rund um die Bar und Cocktails. Und die Rezepte sind durchnummeriert, was mir immer sehr gut gefällt, hat etwas von Nostalgie.

Ein sehr gelungenes Buch, das mit Stolz seinen Weg in mein Regal findet.

Dort kann es sich zu den anderen Buchkollegen aus der Kronenhalle gesellen. Peter Roth hat beispielsweise 1999 schon ein sehr ausgefallenes Cocktailbuch herausgebracht. "Das Jahrhundert Mixbuch". Alte Klassiker und viele Eigenkreationen vermischt mit Cocktailgeschichte von 1900 an in Jahrzehntenschritten erzählt.

Schon damals fiel mir ein sehr interessantes Rezept mit Aceto Balsamico auf. Der "Maranello" auf Seite 332. Ein Vodka Sour mit Eiweiss und 1cl Aceto Balsamico.
Peter Roth, Verfechter des "shrubs" oder Vordenker des "cuisine style"?

Daneben noch ein sehr schönes kleines Büchlein von 2006. "fifty drinks". 50 Standards von Bull Shot bis Negroni. Ein wunderbares Geschenk für Einsteiger, aber allein seiner Aufmachung wegen (Moleskine Style, silberner Seitenschnitt, gutes Papier) Pflicht in meinem Regal.

Zudem sollte man im Antiquariat zugreifen, wenn einem folgendes Juwel unterkommt. "Zu Gast bei Paul Nüesch in der Kronenhalle Bar" von 1981. Ein Buch voller interessanter Geschichten und Rezepten des legendären Barchefs der Kronenhalle. Kapitel wie "Couturiers mögen besonders gerne dry martinis" sind legendär. Aber Gäste wie Hubert de Givenchy, Yves Saint Laurent und Cristobal Balenciaga waren nur einige der damals ganz Grossen, die bei ihm in der Bar verkehrten. Marc Chagall und Joan Miró liebten seine alkoholfreien Drinks und Rebroff und Nurejew kümmerten sich um den Vodka.

Ach ja, habe ich erwähnt, dass Peter Roth bereits seit 1976 in der Kronenhalle arbeitet?

Big respect!!!

Loch im Kopf!


Oder besser gesagt: totales Vakuum. Ich sitze jetzt seit einer Dreiviertelstunde hier und mir fällt absolut nichts Schlaues ein, was ich euch heute mitteilen könnte. Der ein oder andere Leser mag jetzt denken, wenn mir schon nichts Schlaues einfällt, dann sollte ich doch einfach mal die Klappe halten. Aber ich wäre nicht ich wenn ich dies täte, also schreib ich einfach mal drauflos und sehe wo es uns hinführt...

Was mir da als erstes in den Kopf kommt ist der ungewöhnlich hohe Anteil an Jobsuchenden in meinem Umfeld im Moment gepaart mit sehr vielen Bars die Leute suchen. Man sollte denken, daß sich das wunderbar ergänzt, aber irgendwie tut es das nicht. Die angebotenen Jobs will keiner, sind sie ja oft die Arbeitsstätten die man selbst oder ein Kollege gerade verlassen hat. Aber woran liegt das? Sind die Arbeitsbedingungen in den Bars dieser Stadt wirklich so schlecht? Oder sind einfach unsere Erwartungen zu hoch?

Auf jeden Fall gibt es Betriebe in denen absolut unzumutbares geschieht - von Chefs die ihren Leuten das Trinkgeld klauen, über unbezahlte 20-30 Überstunden pro Woche bis hin zu total unprofessionellem Mismanagament oder "semilegalen" Bezahlungsweisen. Ich bin wütend darüber, daß es sowas in dieser Branche zu Hauf gibt und praktisch das Einzige, was uns übrig bleibt, die Kündigung ist.

Aber was dann? Wo ist es wirklich besser? Versteckt sich nicht immer irgendwo der Pferdefuß?
Klar, es gibt die großen Hotels mit ordentlichen Arbeitsverträgen und Betriebsräten und lästigen F&B Managern und millionen Vorschriften und noch mehr bindenden Verträgen mit der Industrie.... auch keine wirkliche Alternative zum glücklich sein.

Ist vielleicht glücklich sein mit seinem Job einfach zuviel verlangt? Ist der Müllmann glücklich? Oder die Frau bei Schlecker an der Kasse? Wollen wir zu viel? Ist die Unzufriedenheit der Preis, den man zahlt wenn man statt einem Beruf eine Berufung hat? Fragen über Fragen....
Ich hab darauf keine Antwort, aber wenn euch eine einfällt lasst es mich wissen!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Ich habe Heißhunger auf Süßes, frisch gebackenen Kuchen und Lebkuchen!



Und ich hätte gerne einmal Solero...

sprach es aus dem Mund des Gastes letzten Dienstag. Ich fragte noch einmal nach ob er Solero wie das Eis meint, er bejate dies als wäre dieser Drink schon seit Monaten auf unserer Karte. Ist er aber nicht! Der Gast hatte einfach richtig Lust auf ein Eis und setzte voraus, dass ich das Rezept kenne...

Genial! Ich liebe diese Art von Herausvorderungen! Komischerweise häufen sich diese in letzter Zeit zu meinem Vergnügen...So bat mich eine Dame letzten Samstag ihr einen Lebkuchen in flüssiger Form zu machen. Durch eine Weihnachtsaktion die ich für Drambuie vor ein paar Jahren gestartet habe, hatte ich noch genau ein schönes Rezept im Kopf und zauberte ihr einen Drink aus hausinfusionierten Zimt Tequila, Mangalore, Nelken gemuddled, 3 Dash Old Fashioned Bitters ein wenig Frangelico und Sahne. Auf dem Drink ein Hauch von Muskatnuss...Sie schmolz davon und nannte diesen Drink "Winter Lizzy". Samstag kam sie wieder und stellte mich vor die nächste Herausvorderung Apfelstrudel - aber ohne Sahne aber mit viel Vanille und Zimt...

Als die Dame die Bar verließ versprach sie mir nächsten Samstag eine Süßigkeit mitzubringen, die mich verzweifeln lassen wird - etwas was ich sichrlich nicht in flüssige Form bringen kann.... Wir werden sehen...

Aber welche Süßigkeiten sind eigntlich die beliebtesten der Welt?

Unter den Top ten in dieser Jahreszeit befinden sich sicherlich Lebkuchen und Spekulatius!
Weiterführend sind die Klassiker unter den meistverkauftesten Desserts Lemoncheesecake, Creme Brulee, Apfelstrudel und Tiramisu.

Als Snacks sind die meistverkauftesten Kekse der Welt die Oreo Kekse! Als Chips werfe ich einfach mal mein lieblingschips von Pringles in die Wagschale - Ich liebe Sour Cream & Onion...
Kann man auch aus diesen Chips einen Drink machen? Würde dieser auch schmecken?
Hier sind die beiden Rezepte die ich in flüssige Form bringen werde:

Oreo Cookie Cake:

Für den Boden:
25 Stück Kekse (Oreo Cookies), sehr gut zerkleinert
4 EL Butter, zerlassen
Für die Füllung:
900 g Frischkäse
200 g Zucker
2 EL Mehl
4 Ei(er)
2 Eigelb
50 ml Sahne
1 TL Vanille - Extrakt
15 Stück Kekse (Oreo Cookies), grob gehackt
200 g saure Sahne
20 g Zucker
1 TL Vanille - Extrakt
Hierfür schlage ich vor eine Vanille Shochu Infusion aus Reis anzusetzen, da dieser das Aroma der Vanille wunderbar aufnimmt und durch seine leichtigkeit den Drink nicht all zu klebrig macht.
Die Oreo Kekse werden gefroren, sie dienen später als Eiswürfel
Ein Eigelb wird in den Mixer geworfen.
50 ml Vanille Shochu,
20 ml Saure Sahne,
20 ml Vanille de Madagascar Likör
2 Teelöffel Frischkäse
3 gefrorene Oreo Kekse zuletzt

Nun wird der Mixer angemacht. Wenn das nicht nach einem leckren Oreo Keks schmeckt....

Eine größere Herausforderung sollte der Sour Cream & Onion Chip sein! Mal schaun welche Zutaten auf der Packung stehen:

Zutaten

Reismehl (29%), pflanzliches Öl, pflanzliches Fett, Kartoffelpüreepulver, Maismehl, modifizierte Reisstärke, getrockneter Glukosesirup, Weizenstärke, Emulgator: E 471, Zwiebelpulver, Salz, Stabilisator: Hydroxypropylcellulose, Geschmacksverstärker: Mononatriumglutamat, Dinatriumguanylat und Dinatriuminosinat, Süßmolkenpulver, pflanzliches Fett (gehärtet), Dextrose, Sauerrahmpulver, Zucker, Aroma, Milchzucker, Säuerungsmittel: Citronensäure, Äpfelsäure und Milchsäure, Joghurtpulver, Milcheiweiß.

Der Kozuro Kuro Kirishima Shochu ist ein wirklich intensiv Kartoffeliger Shochu, den man für dieses Rezept idealrweise nutzn kann. Der Sake Kontor Berlin vertreibt auch einen Zwiebelshochu, der bisher noch keine Beachtung gefunden hat. Warum sollte man auch pure Zwiebel trinken? Für dieses Rezept ist er perfekt, da er wirklich authentisch nach Zwiebel scheckt! Als Molkeprodukte füge ich noch ein wenig Calpis (japanische Joghurt limonade) hinzu als Weizen ein wenig Makers Mark, als Säure Zironensaft.
Das Endrezept wäre:

05 ml Kartoffelshochu
05 ml Zwiebelshochu
30 ml Makers Mark
05 ml Calpico
05 ml Zitronensaft
05 ml Maissirup
Salzrand (wahlweise auch Rauchsalz und Ohne Zwiebelshochu)

Den Maissirup stelle ich wie folgt her:

Man nehme 400 gr Maiskörner und kocht diese in Heißen Wasser ein bis sich das Wasser einreduziert hat und intensiv nach Mais schmeckt.
Der Mais wird passiert und Zucker hinzugefügt.
Damit der Sirup seinen Maisgeschmack nicht verliert, ist das Mischvrhältnis 1:1

Ob dieser Drink schmeckt sei dahingestellt. Wenn ich beide Drinks probiert habe werde ich an dieser Stelle darüber berichten...

Welche Dessert werden sonst in Deutschland oft verkauft? Welche Speisen sind der Renner? Kann man evt auch Infusionslongdrinks daraus erstellen?

Alles Fragen über Fragen, die mich zu dem Entschluss gbracht haben, es ist Zeit für einen weiteren Earl Grey mit frischer Minze und dazu ein frisch gebacknes Stück einer traumhaften Snickers Torte im Cafe Aurora in Kreuzberg....

Bis dahin wünsche ich einen erholsamen und ausgeglichenen Sonntag....

Euer Arnd

Kaukasische Minze


Geschichte als Arzneipflanze

In Mittelalter und früher Neuzeit noch wurde die
Wasserminze unter anderem gegen das
Seitenstechen eingesetzt. Bereits im 16. Jahrhundert
taucht auch der botanische Name Menta aquatica bei
Eucharius Rößlin auf.

Aus einer Kreuzung der Kaukasischen Minze mit
der Grünen Minze ging 1696 in
einem Arzneigarten in England die Pfefferminze
hervor, die einen angenehmeren Duft und
Geschmack hat als ihre Eltern.


Die Kaukasische Minze wächst bei uns häufig in Röhricht- und Großseggen-Gesellschaften, an Ufern und Gräben, in Nass- und Moorwiesen, in Bruchwäldern und im Weidengebüsch. Sie liebt etwas sauren, schlammigen Boden.

Vom Geschmack her ein wenig muffiger als herkömliche Minze, daher aber perfekt für Herbstliche gesetztere Drinks geeignet!

Durch ihre Herkunft - wachsend an Gewässern und Moorwiesen etc. ziehen sich die Blättr voll mit Wasser und sind dahr saftiger und praller als jede andere Minzsort die es auf dem Markt zu kaufen gibt. Aber wie bei ein Wassermelone ist auch der Geschmack geringer je größr die Blätter sind...

Ratsam wäre hierfür einen Wasserboden künstlich zu erzeugen(mit Watte Plastik oder spezielle Kissen die sich mit Wasser voll saugen um immer möglichst viel Wasser zu spenden) Wenn eine Pflanze zuviel Wasser bekommt bleiben die Blätter kleiner und dadurch intensiver vom Geschmack. Gießt man Erde zu viel entstehen kleine ungziever die sich in warmen und feuchten Gebieten sehr wohl fühlen. Ob man solche Haustiere haben möchte sein dahingestellt....

Imran & Svetlana

10 Blatt Kaukasus Minze

30 ml frisch gepresster Zitronensaft

20 ml Feigensirup

20 ml Granatapfellikör

40 ml Gin

Fill up mit Cranberry Saft

Build im Longdrinkglas



Folie 13


Freitag, 23. Oktober 2009

Marrokanische Nana/Krauseminze & Persische Bergminze

Marokanische Minze:

Marokkanische Minze ist neben grünem Tee
kochendem
Wasser und viel Zucker Bestandteil des
marokkanischen Nationalgetränks, wird
aber auch als Gewürzkraut zahlreichen
Speisen zugegeben, besonders Salaten, und
in Büscheln aufgehängt zur Insektenabwehr
eingesetzt. Sie blüht blass lila, hat lindgrüne,
spitzovale, raue Blätter, wächst aber in
Mitteleuropa nicht so üppig wie in ihrer
Heimat und kann in kalten Wintern erfrieren.

Eine Minze aus einer Gegend der Welt, wo man den Tee aus der Minze täglich trinkt:
Nordafrika. Dort ist es üblich, schwarzen oder grünen Tee mit Minzeblättern zu aromatisieren. Heiß und mit viel Zucker getrunken, ist das ein sehr erfrischendes und belebendes Getränk, das Sie unbedingt versuchen sollten. Lieber kalt? Kein Problem! Eisgekühlt und mit etwas Zitrone gewürzt erhalten Sie ein unschlagbar durstlöschendes Hochsommer-Erfrischungsgetränk.


Persische Bergminze:

Die Persische Bergminze hat große längliche

Blätter mit weich behaarter

Blattunterseite. Sie zeichnet sich durch einen

mittleren Mentholgehalt aus und ist für

Saucen, Quark oder andere Gerichte gut zu

verwenden. Selbstverständlich kann aus ihr

auch ein schmackhafter Tee bereitet werden.

Wegen dem intensiven Mentholgehalts kann man

diese Minze auch als Eycalyptusminze ansehen.

Daher sehr gut auch im Winter bei

Atembeschwerden zu nutzen.

By The Hills Of Persia

10 Blatt Persische Bergminze

20 ml Grapefruitsaft frisch gepresst

10 ml Zitronensaft frisch gepresst

40 ml Alpha Noble Wodka

Fill up mit Bitter Lemon

Build im Longdrinkglas


Mittwoch, 21. Oktober 2009

Vor einem Jahr fing alles an...

Aus gegebenen Anlass posten wir heute mal am Mittwoch, also einen Tag früher als sonst.

Ja, wir glauben es selbst kaum, aber wir (Thorsten und ich) blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück, denn der GSA-Blog wird tatsächlich 1 Jahr alt...

Was liegt also näher, als sich mal in die Zeitmaschiene zu setzen und das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Wie fing alles an, was waren unsere Ziele, wie sahen unsere ersten Beiträge aus, wie hat sich im Laufe der Zeit alles entwickelt, wo stehen wir heute?

Rückblick:
Man glaubt es vielleicht nicht, aber auch ein Thorsten Pannek kann spontan sein und somit setzte er am 21. Oktober 2008 seine Idee eines eigenen Blogs in die Tat um. Die Förderung der GSA Barkultur war geboren. In seinem allerersten Beitrag stellte er sich und seinen Blog vor. Ein schwieriges Thema, wie viele unsere Kollegen von Anfang an zugaben, aber man wusste auch, wenn einer dieses Thema stemmen kann, weil er voll und ganz dahinter steht, dann Thorsten.

Zwei Tage später erzählte mir Thorsten von seiner Idee und fragte mich, ob ich Lust hätte, ihn dabei tat- und schreibkräftig zu unterstützen. Ich war natürlich ähnlich begeistert wie er und somit war ich im Boot. Mein erster Post gelangte somit am 23. Oktober 2008 in die Tiefen des World Wide Web.Anschliessend wurde sich einmal in der Woche getroffen, Themen wurden erörtert, Spirituosen wurden verkostet, Bar-Bücher vorgestellt, es wurde über Kräuter und Gewürze berichtet, man plante und schrieb Posts vor und selbstverständlich rann der eine und andere Drink im Pannekschen Wohnzimmer unsere Kehlen hinunter. Und es war verdammt viel Arbeit. Jeder, der bereits einen eigenen Blog besitzt, weiss wovon wir reden. So ein Blog ist wie ein Haustier oder gar wie ein Kind - es braucht viel Zeit, viel Aufsicht und Betreuung, viel Liebe und vor allem Inhalte...
Es wurden Statistik-Counter installiert, um die täglichen Clicks und Besucher greifbar zu machen, es wurde fleissig verlinkt, um mehr Traffic zu generieren, es wurde am Design und an den Farben gefeilt, und man freute sich über jede noch so kleine Erwähnung in anderen Blogs oder gar bei Mixology. Es war fast wie eine kleine Sucht.

Wenn man heute zurückblickt, stellt man fest, dass alles im Laufe der Zeit mehr Gesicht bekam. Wir wuchsen mit unseren Aufgaben und unseren Berichten. Vergleicht doch selbst mal unseren ersten Post über die Vorstellung von deutschen Wacholderbränden (inklusive des ersten und zweiten Praxistests) mit dem Bericht über deutsche Weinbrände aus den vergangenen Wochen.

Wahnsinn, wie sich alles verändert hat oder? Während anfangs Thorsten und ich allein in seinem Wohnzimmer Spirituosen verkosteten und anschliessend dieselbigen in Cocktails verwursteten, so sind heute kleine Workshops daraus entstanden, in denen wir gemeinsam mit mehreren befreundeten Bartendern viel mehr Erfahrungen sammel können und solche Tests viel repräsentativer sind, als sie es früher einmal waren. Das Ganze war sogar noch steigerungsfähig. Denn durch die Fusion des GSA Blogs mit dem Bartenders Laboratory am 21. Juni 2009 konnte man solche Workshops noch intensivieren.

Wo stehen wir also heute?
Heute sind wir insgesamt 9 (neun!) Autoren bzw. Blogger. Thorsten Pannek, Jens Gröning, Alexander Zienert, Olaf Wüstenhagen, Klaus St. Rainer, ChristinaSchneider, Kathleen Neves, Alex Secrets und natürlich Arnd Henning Heißen. Jeder trägt so mit den unterschiedlichsten Themen seinen Teil zum Blog bei. Sei es nun Kathleen , die für englischsprachige Posts sorgt, Olaf, der unsere ganze Szene aus der Sicht einer Barfliege beleuchtet oder Frau Schneider, die immer wieder mit ihrem tollen Schreibstil beeindruckt oder Arnd mit seiner großen Leidenschaft für Shoshu und exotischen Gewürzen.

Alles in allem sind wir gewachsen. Workshops wurden veranstaltet, Spitituosen, Kräuter, Gewürze und Cocktailrezepte vorgestellt, Kritik wurde geübt, Diskussionen entfacht, Kommentare provoziert...

Und wie Helmut Adam von Mixology in einem Post erwähnte, entwickeln wir uns zum reichweitenstärksten Blog in unserer Szene.

Wir denken also, wir können zu Recht ein klein wenig stolz auf uns sein, oder?

Dienstag, 20. Oktober 2009

25delight landet in deutschland

Hans Reisetbauer und Alois Gölles starten durch und touren persönlich durch die Länder um ihr neues Produkt "25delight" zu präsentieren. Auf dem BCB war der Stand der neuen Obstbrände der beiden schon sehr gut besucht und bekam super feedback. Die offizielle Deutschlandpremiere fand gestern im "Schumann's am Hofgarten" in München statt. Am Nachmittag waren Gastronomen, Weinhändler, Connaisseure und Presse der Topgastronomie geladen.

Die beiden Spitzenbrenner haben sich der Aufgabe gestellt ein völlig neues Produkt zu entwickeln, das dem Trend des "leichten Trinkens" entspricht. Alois Gölles ist für seine Spitzen Obstbrände und hochwertigen und ausgefallenen Essig bekannt. Hans Reisetbauer "Mr. Williams" preisgekrönt für seine Obstbrände und Hersteller des immer beliebter werdenden Blue Gin. Die Brände von Alois Gölles geben 25 sein breites Aroma und die von Hans Reisetbauer verleihen im seine Eleganz und Finesse. Das Verhältnis 50:50 hat sich als perfekte Balance bewiesen. Das Ergebnis ist rund und ausgewogen.

Die Herstellung beginnt bei beiden wie bei Ihren bekannten Qualitätsbränden. Die meisten Obstsorten sind im eigenen Anbau und werden nach der klassischen Einmaischung 2fach destilliert. Allerdings muss noch exakter und kontrollierter gebrannt werden und der Vor- und Nachlauf noch grosszügiger vom Destillat getrennt werden. Das Destillat wird anschliessend mit sehr weichem Quellwasser auf eine Trinkstärke von 25% gebracht. Wasser öffnet bekanntermassen die Aromen und verzeiht keine Fehler. Anschliessen wird 25 mit feinsten Papierfiltern kalt gefiltert, damit es auch bei Zugabe von Eis geschmacklich stabil und klar bleibt. 25 gibt es als Cherry, Plumm, Willy, Apricot, Moscato und Granny.

Die 25's sind alle sehr duftig und sortenidentisch in der Nase und schmelzen mit einer Leichtigkeit über den Gaumen. Die Charakteristik des Obstbrandes geht jedoch nicht verloren. Ein perfekter Aperitiv für einen leichten Einklang oder für Ladies. Und zudem noch perfekt zum Mixen geeignet. Wunderbar leichte und aromatische Cocktails.

Das zeigt sich auch gestern im Schumann's. Nachdem die Gäste zur Begrüssung die Range pur verkosten konnten und der kleine Hunger durch feine Mini-Schnitzelsemmeln gestillt wurde, gab es Drinks. Superleichte und süffige 25gimlets und 25granitas abwechselnd gemixt mit allen Sorten. Und meinem Lieblingsdrink der 25serie, dem "sweetline". Ein XXL-Hurricane Glas mit Eis füllen und bis zur Hälfte mit Tonic auffüllen. Eine Cosmopolitan Variante mit 25 shaken und mit einem Löffel auf das Tonic legen. Optisch ein Highlight und geschmacklich ein wunderbarer Geschmacksfasching im Mund wenn der süss-fruchtige Cocktail vom herb-trockenen Tonic Water unterspült wird. Und wenn man nachgerechnet hat, dass man trotz der ganzen Probiererei nur sehr wenig Alkohol zu sich genommen hat, konnte man sich auch noch getrost in's Auto setzen und nach Hause fahren...

Die nächste Premiere von 25delight findet heute in der Newton Bar in Berlin und morgen im Tschebull in Hamburg statt.


Au backe....


Verschlafen!!! So'n Mist! Und jetzt zack zack was schreiben..... und das, wo ich doch schon unter der Dusche stehen müßte!

Also auf die ganz schnelle Schnelle:
Heute gibt's nur nen kurzen Ausblick auf meine nächstes, hoffentlich recht großes Projekt. Ich hab euch eingangs Emotionen versprochen - hab ich geliefert. Hab euch Gossip versprochen - hab ich geliefert. Hab euch Rhum und Whisk(e)y versprochen - hab ich geliefert. Aber ich hab euch auch die weibliche Sicht auf die Arbeit an der Bar versprochen und da bin ich noch einiges schuldig, nicht nur den fleißigen Lesern sondern vor allem meinen Schwestern im Geiste, die jeden Tag fleißig ihren Dienst im Schatten eines Barmanns leisten, dessen Allüren sie am Gast ausbügeln, dessen Shaker sie spülen, dessen Dreck sie wegmachen wenn er mal wieder versucht die blonde Schnecke am Tresen aufzureißen...Ladies ihr wisst was ich meine.

Ich plane eine Portraitreihe über die Barfrauen dieses Landes, die jeden Tag nen richtig geilen Job machen aber dafür vielfach nicht annähernd die Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht. Ernsthaft, wieviele gute Barfrauen kennt ihr? Zwei? Vier? Keine? Glaubt mir, es gibt sie da draußen und es wird Zeit sie mal ein wenig in die Öffentlichkeit zu zerren.
Also freut euch auf ein paar spannende Geschichten von spannenden Frauen.

So, jetzt wird's aber allerhöchste Eisenbahn!!!!!

Freitag, 16. Oktober 2009

The world of Mint Drinks - Teil 2



Ananasminze

Verwendung

Die Blätter der Ananasminze werden sowohl

frisch als auch getrocknet verwendet. Damit die Blätter

nicht zerdrückt werden, sollte man sie nur grob hacken.

Zubereitet werden mit Ananasminze vor allem

Kräutertees. Aufgrund ihres geringen Mentholgehalts

ist die Ananasminze auch für Salatsaucen, Suppen,

Bowlen und Süßspeisen geeignet. Sie passt auch zu

vielen Gerichten mit Minze aus dem arabisch-persischen

Raum.

Ananasminze schmeckt keineswegs nach Ananas;

Hat allerdings ein wunderbares Minz-Ananas Aroma


Pine Mojito

15 Blatt Ananasminze

60 ml St.James Rhum Agricole Blanc

30 ml Limettensaft

20 ml St.James Rohrzuckersirup

60 ml frisch gepresster Ananassaft

Build im Longdrinkglas


Dienstag, 13. Oktober 2009

BACK


So, meine werten Leser. Ich wär dann auch mal wieder zurück. Es liegen ereignisreiche Wochen hinter mir. Wo ich anfangen soll, weiss ich gar nicht. Vielleicht damit, dass ich mir einen kleinen Traum erfüllt habe. Die Arbeit von zwei Jahren ging zu Ende, in denen ich daran arbeitete mir meine eigenen Sterling-Silber Boston Shaker herzustellen. In enger Zusammenarbeit mit einem befreundeten Silberschmied habe ich einen aussergewöhnlich schönen und handgefertigten Shaker entworfen. Die Geschichte von Jerry Thomas und seinem persönlich angefertigtem Silber- und Goldwerkzeugs hat mich seit dem ersten Tag fasziniert und inspiriert. Mit stolzer Brust durfte ich dann meine Babys auf dem BCB dem Einen oder Anderen in die Hand drücken. Und in vielen Augen konnte ich den Glanz wiedererkennen der in meinen lag, als ich den ersten fertigen Prototypen in der Hand hielt. Lohn genug. Mehr darüber später und auf www.jr-shaker.com


Zudem begleitete mich noch eine weitere ehrenvolle Aufgabe. Zusammen mit Jim Beam habe ich das erste Cocktailbuch der Geschichte, von unserem werten "Professor" Jerry P. Thomas übersetzen dürfen. Diese Arbeit war unglaublich interessant und lehrreich. X-mal in Englisch gelesen fallen einem, wenn man eine Ausgabe in seiner Muttersprache in der Hand hat, nochmals soviele Details und Kleinigkeiten auf, die man vorher schlichtweg übersehen oder missverstanden hat. Wer noch kein Exemplar auf dem BCB bekommen hat, kann es sich demnächst über die homepage von jim beam bestellen.


Mit diesem Buch als Aufhänger gings dann zum (super organisierten und wiederum verbesserten) BCB um mit Fred Noe, Ur-Enkel von Jim Beam, eine unglaubliche Woche zu erleben. Wir starteten mit einer ziemlich lockeren und informativen Show auf der Bühne der Demonstration Bar. Viel Insiderwissen zum Thema Bourbon und der Geschichte des Amerikanischen Whiskey begleitet von Cocktails a la Jerry Thomas und deren Story. Der leckere Zuhause angesetzte "Rock and Rye" mit Jim Beam Rye hat es leider nicht bis in alle Städte geschafft, zu angenehm glitt er die Kehle hinunter. Mit Fred Noe kann man richtig Spass haben, was unsere Auftritte zeigten. Am nächsten Tag dann eine Menge "Jim Juleps" schon zum Frühstück und eine Signierstunde von der ich überwältigt war. Knapp 500 Bücher in zwei Stunden. Das Interesse und die Freude aller Fachkollegen an dem Buch war weit höher als erwartet und hat alle durchgearbeiteten Nächte ausgezahlt.


Direkt am Tag nach dem BCB gings dann weiter auf eine Tour durch Deutschland. In Hamburg, München, Düsseldorf, Essen und Frankfurt haben wir in Workshops von je 3 Stunden das Thema Bourbon, Bourbon in Cocktails und deren Geschichte und vieles zum Leben von Jerry Thomas weitergegeben. Die Teilnehmer waren stets paralell am mitmixen und hatten meiner Meinung nach alle viel Spass dabei. Ein besonderes Erlebnis mit einer Legende wie Fred Noe unterwegs zu sein. Sehr lehrreich und sehr kurzweilig.

Ich habe in der vergangenen Woche wieder so viele neue nette Kollegen kennengelernt, soviel neue Bars gesehen und Altbekannte wiedertroffen, und mit allen Spass gehabt und von dem Einen oder Anderen wieder etwas Interessantes dazugelernt. Die Barwelt wächst zusammen (siehe Post von Kollegin Schneider).

Meine Top 3 Bars der letzten Woche:

Stagger Lee - Berlin
Le Lion - Hamburg
Die rote Bar - Frankfurt

Alle anderen Bars die ich besucht habe, waren auch toll. Diese drei hatten allerdings alle etwas besonderes und einzigartiges, und wer sie noch nicht kennt, dem sei empfohlen sich dort mal einen Booker's Julep verabreichen zu lassen. Den hatte ich nämlich in allen drei Bars als Absacker...
19th century style!

Die Koffer in München abgestellt und gleich mal rüber zum Tequila Tasting von Sauza Tres Generaciones. Das musste sein, denn niemand anderes als Jaime Rodriguez leitete das Seminar. Der internationale Tequila Ambassador von Sauza lebt die Story des Tequila und führt mit Witz und vielen Informationen durch die Welt der blauen Agave. Die neue Flasche der Tres Generaciones Familie finde ich gelungen und mein absoluter Favorit war der Plata.

Jetzt freue ich mich wieder auf morgen, wenn meine Arbeit im Schumann's wieder beginnt. Ich habe es schon vermisst, denn egal was für interessante Reisen und Arbeiten ich mir in meiner Freizeit aufhalse, in erster Linie bin und bleibe ich immer eins, "Bartender"...

...und noch was zum BCB...


Juchu! Jippie! Yiihaa! Ich habe wieder Internet! Endlich! Nach nunmehr zwei Wochen Abstinenz (gelegentliche Besuche im Internetcafé nicht mitgerechnet) bin ich seit einer Stunde wieder Teil der virtuellen Welt und krempel natürlich geschwindt die Ärmel hoch und hau für euch in die Tasten.

Mein Thema heute ist der BCB - ja, ich hör euch schon stöhnen "boa, nee, reicht's nich mal langsam?" - aber hey, da müßt ihr durch!
Nun werd ich euch nicht erzählen wann ich wo mit wem an welchem Stand gequatscht hab, welche Vorträge ich toll fand, welches Tasting mich total umgehauen hat, oder welche Firma sich am besten präsentiert hat. Kann ich auch garnicht, da ich von morgens bis abends an meinen Stand gekettet war und nix, wirklich garnix mitgekriegt hab.
Worüber ich dann schreiben will? Natürlich über das nicht minder interessante "Rahmenprogramm", welches für überdurchschnittlich viele Indoorsonnenbrillenträger, vor allem am 2.Tag verantwortlich war.

Anfangen will ich mit der TravMix Party im Admiralspalast. Ein bißchen leid tut's mir schon für die Gäste, das mit dem Chaos und so, kein Wechselgeld, altes, wässriges Eis, nicht die unverzichtbaren Lieblingsbitters am Start, nie genug und nie die richtigen Gläser, ach ja und Cola und Red Bull gab's auch nicht ("Wie ihr macht kein Long Island? Wasndasfürnscheiß?"). Saftladen! Und ja, zugegeben, ich hab schon auf besser organisierten Caterings gearbeitet. Aber hey, wo sonst gibt's kein fließend Wasser, keine Flaschenöffner, keine Kühlschränke, keinen Maracujanektar aber dafür die neuen TBT Bitters und Palettenweise frische Eier? Was braucht man denn mehr? (Ja, Sahne gab's auch!) War'n saugeiler Abend, also hört auf zu meckern.

Den Montagabend nur in aller Kürze: bin auf die Klassenfahrt des Barnetzwerk Frankfurt gestoßen und die Party im Tausend war auch toll.

Am Dienstag wurden dann die jedes Jahr heiß diskutierten Mixology Bar Awards verliehen, umrandet von den Bars der Städteteams aus Hamburg, Köln, Frankfurt, Dresden und München. Zu den Siegern und der danach zwangsläufig entbrannten Diskussion, wer welchen Preis denn eigentlich vielmehr verdient hätte oder wie wer überhaupt zu einer Nominierung gelangt ist, will ich mich hier garnicht äußern. Ich möchte hier vielmehr die Stimmung an diesem besonderen Abend beschreiben, vor allem für die, die abends schon wieder in den Bars stehen mußten und nicht dabei sein konnten. Hm...aber dazu muß ich wohl die vorangegangen Tage miteinbeziehen denn wie sonst läßt es sich erklären, daß eigentliche Konkurrenten sich füreinander freuen und miteinander feiern. Die Erklärung liegt wohl irgendwo zwischen dem Schulter an Schulter Saftpressen im Admiralspalast mit Frankfurt, dem späteren Mixen neben Köln, dem Schwatzen auf der Messe mit Stuttgart, Düsseldorf, München, Nürnberg,Amsterdam und Havana, dem Stolpern über Hamburg auf unserer Couch und dem Trinken am Dienstag mit Zürich, London und...guys I know you where from Sweden, but I'm sorry, I forgot the name of the City!
Während den Awards haben wir für Köln die Daumen gedrückt, mit München geschwitzt, für Hamburg gebrüllt und mit Frankfurt gelitten...

Zusammengehörigkeit, Gemeinschaft, Bruderschaft, Familie...ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, was da gerade entsteht. Klar wir kennen uns teilweise schon seit Jahren aber diese Selbstverständlichkeit mit der Gäste aus Hamburg, Frankfurt oder Köln hinter Berliner Tresen anpacken wo Not am Mann ist, mit der schon im Vorfeld solcher Ereignisse Gastschichten abgesprochen werden, mit der Schlafplätze verteilt werden, mit der wir einfach deutschlandweit und darüber hinaus füreinander da sind ist neu und wunderschön. Deshalb an dieser Stelle nochmal Danke an alle, die dazu beigetragen haben diese drei Tage zu etwas ganz besonderem zu machen!

Und noch was: suche Gastbartender, der für den 4.+5. Oktober 2010 meine Schichten übernimmt!

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